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Meine Schlank im Schlaf Erfahrungen – 10kg Abnahme in 7 Monate [Station 3]

Meine Schlank im Schlaf Erfahrungen

Meine Schlank im Schlaf Erfahrungen waren sehr lehrreich,  auch wenn diese für mich nicht den Erfolg gebracht haben, die ich mir gewünscht habe. Dennoch konnte ich aus dieser Zeit viel Lernen, worüber ich sehr dankbar bin.

Von Schlank im Schlaf haben sicherlich die meisten schon gehört. In den letzten Jahren war es eigentlich DAS Abnehmprogramm bzw. die Ernährungsumstellung schlecht hin. Sie ist in aller Munde und jeder, der sich in den letzten Jahren mit Abnehmen beschäftigt hat, hat mindestens einmal davon gehört, wenn nicht sogar selber mal eine Zeitlang Schlank im Schlaf selber getestet. Aus genau diesem Grunde, werde ich nicht all zu viel Zeit damit verbrauchen Schlank im Schlaf zu erklären und dafür mehr von meinen Erfahrungen und Erkenntnissen, die ich in dieser Zeit gewonnen habe, erzählen. Denn Schlank im Schlaf war für mich ein typisches Beispiel dafür gewesen, dass nicht immer der direkte Weg ans Ziel führt, aber die Erkenntnisse, die man auf dem Weg erlangt hat, wird einen für seinen weiteres Leben maßgeblich prägen.

Der Weg von Weight Watchers zu Schlank im Schlaf

Wie bereits beim letzten Blog-Beitrag erwähnt, waren nachdem ich über 20 kg mit WeightWatchers abgenommen hatte, die Erfolge ausgeblieben. Vielleicht war ich zum damaligen Zeitpunkt auch einfach zu ungeduldig gewesen. Immerhin möchte man, wenn man schon den festen Entschluss getroffen hat abzunehmen, dass schnelle Erfolge entstehen. Es gibt wohl nichts frustrierendes als Abnehmen zu wollen und die gemeine Waage zeigt einfach kein positiven Ergebnisse an. Also was macht man ? Genau – erst die Waage beschimpfen, dann der Globalisierung die Schuld geben, dass die Waage ja nicht funktionieren kann, immerhin sind sicherlich im Moment der Messung in China ein paar Reissäcke umgefallen, die einem sicherlich 200gr mehr auf der Waage haben wiegen lassen … und dann … tja und dann beginnt man, was neues auszuprobieren, denn scheinbar fallen permanent die Reissäcke um, wenn ich mich gerade auf die Waage stelle. 😉 🙂

Durch Weight Watchters hatte ich für mich raus gefunden, dass ich Regeln zur eigenen Ernährung gut finde, mich aber nicht einem Konzept komplett „unterwerfen“ möchte. Das heißt, ich wollte nicht abhängig sein von irgend einer App, die mir sagt was ich Essen darf und wie viel. Ich wollte einfache Regeln haben, die es mir ermöglichen auch im Alltag diese Anwenden zu können, ohne großartig darüber nachzudenken. Hier hörte sich das Konzept von Schlank im Schlaf super an, immerhin hat es versprochen, dass ich beim Schlaf schlank werde. Eine perfekte Kombination, denn ich Schlafe doch so gerne und Schlank werden wollte ich doch auch! 🙂

Schlank im Schlaf – das Prinzip (Eine Kurze Erklärung)

Die Regeln von Schlank im Schlaf sind recht simple:

  • Morgens: Nur Kohlenhydrate Essen
  • Mittags: Misch-Kost, Sprich Kohlenhydrate + Eiweiß
  • Abends: Nur Eiweiß

Die Idee dahinter ist, dass man am Morgen Kohlenhydrate zu sich nimmt, damit der ganze Organismus, besonders das Gehirn, voll in Schwung kommt. Am Mittag wird dann Misch-Kost zu sich genommen, damit Gehirn und Körper Kraftvoll durch den Tag kommen und am Abend wird nur Eiweiß zu sich genommen, damit der Insulinspiegel nicht Steigt und man dadurch eine optimale Fettverbrennung in der Nacht hat. Generell ist natürlich das Konzept etwas komplexer, welches sich Herr Dr. med. Pape ausgedacht hat. Das Prinzip besteht darin den Blutzuckerspiegel so zu regulieren, dass eine optimale Fettverbrennung entsteht. Dies kann unser Körper nur, wenn der Blutzuckerspiegel während der Nacht nicht hoch steigt und somit keine Türen, zu den fiesen Fettpölsterchen, auf gemacht werden.

Im Großen und ganzen also wirklich recht einfache Regeln, wenn wir es im „groben betrachten“. Also kann ja nichts schief gehen oder? 🙂

Meine Schlank im Schlaf Erfahrungen

In der Anfangszeit von Schlank im Schlaf, habe ich ein kleinen Hybrid getestet. Ich habe die Regeln von Schlank im Schlaf mit Weight Watchers gemischt. Zwar wollte ich dies anfänglich gar nicht, aber ich fand es irgendwie praktisch dass man die optimale Menge an Nahrung zu sich nehmen kann und gleichzeitig auch noch zum richtigen Zeitpunkt, so dass dies quasi Hand in Hand mit seinem Insulinspiegel  geht. So viel zur Theorie – in der Praxis sah dass dann irgendwie ganz anders aus. Ich habe zwar geringfügig abgenommen, aber „der Masterplan“ sollte aber eigentlich irgendwie anders aus.  So 2-4 kg pro Monat wären super gewesen und nicht 200-300gr. 😉 Ok, ein großen Vorteil hatte das ganze, ich hab nicht zugelegt und satt war ich auch irgendwie immer.

Was habe ich gemacht, damit ich noch schneller abnehme? Genau! Ich hab den größten Fehler und Irrglaube überhaupt gemacht, ich habe weniger gegessen. Wenn Ihr irgendwann mal auf solch eine glorreiche Idee kommt, bitte lasst es und tut euch so einen Mist nicht an. Zwar funktioniert das Abnehmen in den ersten Wochen etwas besser damit, aber irgendwann kommt man in einen Stillstand, den man nicht so leicht korrigiert bekommt. Bitte versteht mich nicht falsch – ich habe jetzt keine Essstörungen entwickelt oder dergleichen. Ich habe schon jeden Morgen, Mittag und Abend gegessen, nur war das im gesamten einfach nicht meines Grundumsatzes entsprechend ausreichend. Bei meiner Körper Größe und Gewicht, hätte ich gut und gerne zwischen 1500 und 2000 kcal am Tag zu mir nehmen müssen und ich wäre dann noch immer rund  1500 kcal unter meinem aktuellen Tagesbedarf gewesen. Was habe ich aber gemacht? Ich bin weit weg von meinem empfohlen Kalorien und Eiweiß Tagesbedarf geblieben.

Ich habe Morgens 2 Scheiben Eiweiß-Brot mit Pute gegessen. Mittags ein Stück Geflügel und ein kleinen Salat und Abends gab es dann wieder ein Stück Geflügel und manchmal sogar gar nichts. In der Zeit hatte ich zwar kein Gefühl zu Hungern, aber ich hatte aber auch kein Gefühl, dass mich wirklich erfüllte. Ich weiß, dass ich ein Mensch bin, der sehr diszipliniert sein kann, zumindest wenn ich es will. Aber Lebensqualität sieht natürlich anders aus, besonders wenn die Anstrengungen keinen wirklichen Erfolg bringen.  Ich hatte mich selber in eine Spirale verfangen, in der ich erst Lernen musste, selber heraus zu kommen.

Ich möchte hier drauf hinweisen, dass ich nicht Schlank im Schlaf die Schuld daran gebe. Denn Schlank im Schlaf hat mir ein Konzept in die Hand gedrückt, welches ich versuchte mit gutem gewissen zu Optimieren, was aber dazu führte, dass ich den Umgekehrten Fall erreichte. Ich bin generell ein Mensch, der versucht Dinge in seinem Leben zu optimieren. Zu Dingen können Ernährungskonzepte zählen, Prozessabläufe auf der Arbeit oder auch einfach die eigene Einstellung zum Leben. So etwas kann mal gut gehen oder wie in diesem Fall, ziemlich in die Hose.

Was passiert also, wenn man sehr wenig isst und trotzdem keinen Abnehm-Erfolg hat? Genau – man verliert die Motivation !

Mein gut gemeinter Tipp

Wenn Ihr Abnehmen möchtet, bitte versucht nicht zu Hungern, sondern versucht lieber mehr von den Dingen zu Essen, die das Abnehmen fördern. Wenn man zu wenig Nährstoffe zu sich nimmt, kann es dazu führen, dass euer Stoffwechsel in ein Sparmodus kommt. In diesem Stoffwechsel-Sparmodus ist das Abnehmen ungemein schwer, da euer Körper, so gut wie alle Nährstoffe direkt zu speichern versucht. Euer Körper möchte euch damit schützen, denn er denkt dass eine nächste „Hunger“-Zeit vor Ihm liegt. Der Menschliche-Körper ist schon ein faszinierendes Konstrukt, leider für die moderne Zivilisation noch nicht Optimiert 😉

Was machen wenn die Motivation plötzlich fehlt ? – Raus aus dem Teufelskreis!

Ja, das ist oft die große Frage – was soll man machen, wenn man beim Abnehmen plötzlich eine Phase aufkommt, wo einem alles Scheiß egal wird, weil man selber sich den Popo aufgerissen hat, aber nicht entsprechend entlohnt wird. In meinen Augen – einer der schwierigsten Situation überhaupt in der Abnehmphase. Denn wenn erst ein Mal die Motivation weg ist, ist es ungemein schwer wieder die kurve zu bekommen. Zumindest habe ich es damals so Empfunden.

Ja ich muss eingestehen, ich bin ein Mensch und ja, ich habe Fehler. 😉 Man könnte es vielleicht eleganter bezeichnen und sagen ich habe Optimierungsbedürftige Charaktereigenschaften, aber im Grunde k0mmt das gleiche raus. Manchmal wollen wir zu viel auf einmal und laufen deswegen mit voller Wucht gegen die Wand. In meinem Fall bin ich auch noch so extrem Sturköpfig, dass ich nochmal Anlauf nehme und nochmal gegen die Wand laufe, weil ich denke, dass der Anlauf wohl nur zu klein war. Tja, außer Kopfschmerzen hat mir das in diesem Fall aber nichts gebracht. Die Wand stand noch und ich war einer Erfahrung reicher. Was habe ich also als erstes getan? Nichts! Ich hab mich ca. 2 Monate normal ernährt. Es war Sommer, also habe ich mir hin und wieder 2-4 Radler am Abend gegönnt. Hab auch ab und zu mal mir was süßes gegönnt und dabei gehofft, dass die heiße Sonne meine Fettpolster weg schmelzen würde. Denn ich brauchte erst Mal Abstand vom Abnehmen! Zwar habe ich mich nicht jeder Lust hinreißen lassen und habe schon drauf geachtet, dass das alles nicht ausartet, aber im großen und ganzen, brauchte ich erst Mal Zeit um mich wieder zu fangen. Immerhin hatte ich noch Kopfweh von meinen Lauf gegen die Wand. Kurz gesagt, wollte ich mit Abstand die gesamte Situation betrachten.

Wir reden von einem Zeitraum von 1-2 Monaten. In denen ich meine Waage verband und  meinen Magen gepflegt habe. 😉 Ich stand persönlich mit dem Rücken an der Wand. Ich wollte aus tiefstem Herzen abnehmen, aber scheinbar funktionierten beide erfolgversprechendste Ernährungskonzepte zum Abnehmen, nicht wirklich bei mir. Wie konnte das sein? Ich war doch so diszipliniert und  war jetzt über 9 Monate am Ball geblieben. Ich hatte auch schon über 30 kg abgenommen, aber es war dennoch viel zu wenig. Es sollten ja noch mindestens weitere fast 60 kg folgen. Wenn das in dem gleichen Tempo (oder noch langsamer) passieren sollte, würde ich ja erst im Renten Alter meine 100 kg Wunschgewicht erreichen. Das war doch alles Mobbing!  Und wer war schuld? Genau – die Evolution und natürlich die Reissäcke in China, die meine Waage negativ beeinflussten. Jeder der in meiner Situation schon mal war, wird mir hier sicher Recht geben, oder? 😉

Die Erkenntnis – eine bittere Pille!

Die traurige Wahrheit, die ich mir selber eingestehen musste war aber – ich war komplett selber an der ganzen Situation schuld. Ich war derjenige gewesen, der bei Weight Watchers zu ungeduldig war und ich war  es gewesen, der meinte Doktorspielen zu müssen und das Konzept von Schlank im Schlaf im „Eigenstil“ zu Modifizieren. Ich wollte zu viel auf einmal, ohne zu bemerken, dass ich mir damit selber im Weg stand. Das sind die Momente im Leben, wo man selber bemerkt, dass es manchmal Sinnvoll wäre zwei Schritte zurück zu gehen um wieder einen sinnvollen Schritt nach vorne zu machen.

Meine Haupterkenntnis war, dass nicht die Abnehmprogramme mein Problem waren, sondern ich selbst. Was ein harter Schlag in die Magengrube war. Man ist so gewillt, alles richtig zu machen, dass man mehr falsches in seinem Leben anzieht, als gutes. Was wären wir Menschen, wenn wir nicht geduldig und beständig wären? Würden wir jemals was Lernen? Ich mein, als wir kleine Kinder waren und das laufen gelernt haben. Wie oft sind wir hingefallen und wie oft sind wir wieder aufgestanden? Wie oft haben wir es immer wieder probiert. Jedes Mal ein bisschen anders – mal etwas erfolgreicher und mal weniger? Und haben wir uns entmutigen lassen? Nein! Wir waren geduldig mit uns selber, weil wir unbedingt laufen lernen wollten. Genau so wie ich früher laufen lernen wollte, will ich heute Abnehmen! Ich brauchte also Geduld und den Mut, die Dinge mal anders anzupacken, als ich bislang getan habe.

Wenn Dunkelheit, viel Licht ins Leben bringt!

Das erste Mal in meinem Leben habe ich beim Thema abnehmen nicht ans Essen gedacht, sondern über mich. Denn ich hatte gemerkt, dass nicht die Konzepte das Problem waren, sondern meine Einstellung zum Abnehmen.  Zwar hatte ich ein genau definiertes Ziel und scheinbar auch die richtige Motivation gehabt, aber irgendwie fühlte sich „Glücklich sein“ anders an. Andere Menschen wären nach 30 kg Abnahme unglaublich Glücklich und Stolz gewesen und ich hatte nur im Fokus dass es mehr sein müssten.

Ich hab begonnen, viel über mich nach zu denken. Was waren die wahren Gründe, wieso ich Abnehmen wollte.Ich meine die Gründe, die man ganz fest und tief in sich drin trägt – nicht die gründe, die man den anderen Erzählt 😉 Wieso war mir das Tempo so wichtig und was kann ich zukünftig besser machen, damit ich mich mit dem Abnehmen wohl fühle, auch wenn es mal nicht so rund läuft? Was sagt mein Momentanes Gewicht über mich aus? Welche Glaubenssätze habe ich, die mich hindern meinen Erfolg zu erreichen?

Das waren natürlich ein paar wirklich schwierige Fragen gewesen, wenn man diese versucht möglichst Ehrlich für sich selber zu beantworten. Denn immerhin glauben wir Menschen ja oft, dass wenn wir etwas oft genug „Monoton“-Wiederholen, dass dies auch unsere wirkliche Meinung ist – komisch dabei ist nur das unser Handeln oftmals eine ganz andere Sprache spricht.

Ich war für die Zeit „der Dunkelheit“ sehr dankbar. Das war die Zeit, in der ich einer der tiefgründigsten Erfahrungen gemacht habe. Ich hab mich viel mit dem menschliche Wesen Wesen (also mich selber) beschäftigt und dabei mich auch viel mit Freunden und Bekannten über Gott und die Welt unterhalten. Oft waren es nur wenige Sätze, die mir Menschen sagten, die mich innerlich total aufwühlten, da ich merkte, dass eine Fassade – die ich jahrelang aufrecht gehalten habe, zu bröckeln begann. Es fällt mir sehr schwer, alle Gedanken und Erkenntnisse in Worte zu Fassen, da sicherlich für jeden Menschen andere Dinge wichtig sind.

Dennoch möchte ich versuchen, ein paar Gedanken diesbezüglich nieder zu schreiben…. Ich verlange von niemanden, dass er meine Gedanken nachvollziehen kann. Noch weniger möchte ich sagen, dass meine geäußerten Gedanken ein Garant dafür sind, dass jeder mit dieser Einstellung erfolgreich abnehmen kann.

Es sind lediglich Gedanken, die zu meiner eigenen Einstellung wurden. Diese Einstellung führte dazu, dass ich heute Glücklich, Motiviert, Zielorientiert und Erfolgreich abnehme. All das, was man sich wünscht, wenn Abnehmen das eigene Ziel ist.

Gedanken, die zur eigenen inneren Einstellung wurden

Ich wollte diesen Satz beginnen mit „Ich denke, dass fast jeder Mensch, der Stark Übergewichtig ein sehr sensibler Mensch ist“ …. Doch woher soll ich Wissen, was „jeder Mensch“ ist. Deswegen Revidiere ich das und fange wie folgt an:

Ich bin ein sehr sensibler Mensch und habe zum ersten Mal in meinem Leben gemerkt, dass mein Übergewicht ein Teil eines Schutzmechanismus war. Ich hatte mir eine eigene Mauer um mich herum aufgebaut, die mich von den „gemeinen Charaktereigenschaften der anderen Menschen“ schützen sollte. Was da genau die Aufgabe meiner Fettmaße war, weiß ich zwar nicht, aber ich glaube nicht, dass Sie irgendwelche Superkräfte hat um die gemeinen Menschen von mir Fern zu halten. 😉
Doch als Dicker, Entschuldigung, Fetter Mensch, kann man wahrhaftig sagen, dass die Menschen dich wegen deines Charakters mögen und nicht wegen deines Aussehens. (Ich lass jetzt mal alle Menschen mit irgendwelchen Fetisch außen vor – bitte nicht persönlich nehmen 😉 ). Meist bleiben Dir die Oberflächlichen Menschen fern, weil Sie deine Gegenwart nicht ertragen können. Wahrscheinlich weil Sie angst haben, dass man sich an Fett anstecken kann  – so könnte nach einem 60 Minuten Gespräch ggfs. 2 kg Fettmaße den Besitzer gewechselt haben 😉 Meine Erfahrung also in den letzten Jahren immer gewesen, dass Menschen mich mochten, weil ich war, wie ich war – und das habe ich persönlich genossen, da ich ein Fan davon bin, lieber wenige wahre Freunde zu haben, als viele ferne Verwandte.

Liebe!

Schon allein dieser Glaubenssatz, hatte in mir bewirkt, dass ich umdenken musste. Wer sagt mir denn nicht, dass ich auch tolle Menschen kennenlernen kann, wenn man „dünner ist“ bzw. wer sagt nicht, dass mich Menschen meines Charakters wegen schätzen, weil ich der bin, der ich eben bin – ob nun Dick oder Dünn?

Sei Du selbst und Liebe Dich, so wie Du bist! Die Menschen lieben Dich dafür, dass Du bist wer Du bist. Ob Dick oder Dünn ist nicht wichtig. Begeistere die Menschen mit deinem lächeln und deiner freundlichen und ehrlichen Art und Du wirst den Weg ins Herz deiner Mitmenschen finden.

 

Angst!

Ein so großer und mächtiger Begriff. Jeder Mensch hat Angst und nur die wenigsten wissen wovon. Viele handeln durch Angst und bemerken nicht mal, das es einer der Hauptfaktoren ist, wieso man sich und seinen Wünschen/Zielen selber im Weg steht. Genau so ging es mir auch – und vielleicht ist es heute noch immer, in einigen Dingen. Ein Mensch den ich sehr schätze sagte mal zu Mir „Gefahr ist real, Angst entsteht nur im Kopf“. Und genau so ist es. Unsere Innere stimme hat eine Begabung darin, in uns Ängste zu produzieren. Viele Ängste haben wir, welche oft komplett unbegründet sind? Deshalb arbeite ich jeden Tag daran,  meine eigenen Ängste abzubauen. Ich hab einige bewusste Ängste und einige unbewusste. Die Bewussten bekämpfe ich Intensiv und Zielstrebig. Bei den den unbewussten Ängsten bin ich bereit, Sie zu ergründen und mir selber offen zu gestehen, dass ich diese Ängste besitze. Denn nur wer sein Feind kennt, kann diesen auch „Bekämpfen“.  – Eins kann ich Vorweg sagen. Nein, ich bin nicht so Dick ,weil ich Angst habe zu verhungern 😛 😉 Angst ist durchaus ein Faktor, der einen Menschen Dick machen kann und Ihn sogar daran hindern kann, abzunehmen. Denn Angst verursacht Stress in unserem Körper und mit Stress, nimmt der Körper schwerer ab. Des weiteren könnte es durchaus sein, dass wir durch Angst kontraproduktives Verhalten an den Tag legen. Sich also von Ängsten zu lösen, könnte also genau so bedeuten „sich von ein paar Kilos zu lösen“. Jeder Mensch hat sicher seine ganz individuellen Ängste und jeder handelt sicher auch anderen Motiven. Aber wenn wir uns dessen Bewusst werden, können wir uns neue Verhaltensmuster aneignen, die uns unsere Ziele näher bringen.

Ängste sind Gedankenspiele in unserem Kopf. Wenn wir Lernen uns von Ängsten zu lösen, lernen wir auch unsere Mauern (Fett) zu lösen.

 

Innerer Frieden!

Ohne jetzt einen kleinen Buddha spielen zu wollen, finde ich persönlich, das innerer Frieden, das wertvollste Gut ist, was wir Menschen besitzen können. Ich bin mir sehr sicher, dass dies der Ausgangspunkt für jeglichen Wohlbefinden ist. Folglich auch unserer Gesundheit und natürlich unserem Gewicht. Ich merke immer mehr, dass um so mehr ich mich innerlich ruhig und zufrieden fühle, dass ich auch entspannter Abnehme. Um inneren Frieden finden zu können, muss man sich auf jeden Fall bewusst werden, was einen selber Glücklich macht. Was der eigene Ansporn ist und was einem mit voller Kraft erfüllt. Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen einige Dinge, die Ihm solch ein inneres Gefühl vermittelt. Die meisten werden sicher merken, dass dies nichts mit materiellen zu tun hat. Meist sind es die zwischenmenschlichen Dinge, die uns wirklich langfristig Glücklich machen.

Wer Frieden im Inneren hat, wird auch nach außen Gesund sein!

 

Motivation!

Jeder Mensch hat sicherlich andere Dinge die Ihn Motivieren. Ob es nun um die Gewichtsabnahme geht oder andere ehrgeizige Ziele die man sich gesteckt hat. Ich habe gemerkt, dass viele Pläne bei mir Scheitern, wenn die Motivation der falsche Motor ist. Das heißt konkret – wenn ich nur Abnehmen möchte, weil es andere (Freunde, Verwandte, Ärzte) von mir verlangen, aber ich selber nicht den wirklichen Sinn darin sehe, handle ich einfach aus den falschen Beweggründen. Ich weiß nicht wie oft ich schon gehört habe, dass Menschen abnehmen möchten, damit Sie „wieder in die Hose passen“ oder weil Sie „hübsch sein wollen“ oder auch „weil ich die blöden Blicke der anderen Leid bin“. Ich hatte nie solche Beweggründe beim Abnehmen. Auch wenn ich es auch toll gefunden, wieder in „die alte Hose“ zu passen oder das während der Partnersuche, die Frauen von meinem Gewicht nicht abgeschreckt gewesen wären. Und ja –  ich spüre noch heute die Blicke von vielen Menschen, wie Sie mich anstarren, wegen meines Übergewichtes. Manchmal sieht man sprichwörtlich sogar in Ihrer Gesichtsmimik, was Sie gerade über einen Denken – quasi wie im Zeichentrick Film mit einer Denkblase über Ihren Köpfen. Aber all diese Faktoren, habe ich für mich selber ausgeblendet. Erstens, weil ich Sie für mich nicht förderlich finde und zweitens, weil ich mich liebe wie ich bin. Egal ob ich nun damals rund 190 kg gewogen habe oder heute wesentlich weniger. Selbstliebe sollte nie anhand des eigenes Gewichtes gemessen werden. Wir sind alle einzigartige und wundervolle Geschöpfe, egal wie unsere äußere Hülle ausschaut. Sich selbst zu Lieben, bedeutet aber nicht, dass man  nicht bereit ist für was neues bzw. für Veränderung.

Meine größte Motivation ist ein langes und glückliches Leben. Wie bereits am ersten Blog-Beitrag erwähnt, ist es mir unglaublich wichtig, dass ich irgendwann mal ein guter Papa werde. Einer der mit seinem Kind Rum toben kann, mit Ihm tolle Dinge erleben kann und besonders …der lange Lebt, um sein Kind aufwachsen zu sehen. Besonders verstärkt wurde dieses Gefühl und diese Motivation, als ich meine Liebe meines Leben gefunden habe. Denn mit Ihr zusammen ist dieser Traum, noch einmal ein Stückchen realer geworden.

Was kann es für eine bessere Motivation geben, als Liebe, Gesundheit und ein glückliches (hoffentlich) langes Leben? 🙂

 

Und das Leben wurde wieder hell und freundlich – die Motivation war wieder da!

Seitdem ich mich wieder auf meine Wünsche fokussiert habe, fällt es mir wieder sehr leicht, am Ball zu bleiben. Ich muss nichts mehr übers Knie brechen und ich akzeptiere gewisse Schwankungen beim Abnehmen an. Natürlich könnte ich über die einzelnen Bereiche noch lange schreiben und ich werde in den nächsten Blog Beiträge sicher einige Punkte aufgreifen und noch ausführlicher beschreiben, aber ich hoffe dass mein Grundgedanke angekommen ist. Mir ist egal geworden, was andere Menschen über meine Abnahme sagen – auch ist mir egal geworden, ob ich die Woche mal 1 kg oder nur 200 gr abgenommen habe. Mir ist wichtig das ich am Ball bleibe und Glücklich mit dem bin, was ich mache. Und wenn ich es einmal nicht bin, werde ich wieder was ändern und neues dazu lernen. Abnehmen ist ein Prozess mit vielen wertvollen Erfahrungen. Die Wertvollsten Erfahrungen erlangt man meist mit den negativen Erfahrungen, deswegen ist es auch wichtig, das man nicht direkt den Kopf in den Sand setzt sobald was schief läuft, sondern am Ball bleibt und offen bleibt, neues auszuprobieren.

Nach meiner fast 7-monatig Schlank im Schlaf-Phase, , hatte ich 152 kg gewogen. Das war also eine gesamt Abnahme von 37,9 kg. Ich war bereits über 1 Jahr am abnehmen und niemand bemerkte wirklich, dass ich schon so viel abgenommen hatte. Die Menschen belächelten mich eher, wenn ich Ihnen sagte, dass ich schon fast 40 kg abgenommen hatte, da man es nicht wirklich sehen konnte. Immerhin trug ich noch täglich meine alten (zu großen) Klamotten.

Ich war dennoch bis in die Fußspitzen Motiviert und war unglaublich gespannt, was mir die Zukunft bringen sollte. 🙂 Das ein total Interessantes Gespräch, am Freitag Nachmittag, in meinen Büro –  meine Einstellung zur Ernährung von Grund auf ändern würde, hätte ich niemals für Möglich gehalten. Das Leben kann so simple sein, wenn man bereit ist – neue Wege zu gehen. Heute bin ich unendlich dankbar, dass ich dieses wertvolle Gespräch gehabt zu haben. Ich danke der Person auch aus tiefstem Herzen, dass er mir immer wieder Inspiration gibt – das richtige zu machen. Ohne hier Namen zu nennen, weiß die entsprechende Person, dass Sie gemeint ist und dafür möchte ich Ihr aufrichtig danken. 🙂

Der nächste Beitrag wird ein komplett neues Kapitel in meinem Leben sein. Ich war anfänglich unglaublich skeptisch, aber offen für was neues. Ich habe mich durch die Begeisterungsfähigkeit anstecken lassen und bin heute unglaublich dankbar, die richtigen Impulse in die richtige Richtung bekommen zu haben. 🙂

Ich würde mich freuen, dass wenn euch der Beitrag gefallen hat, dass Ihr diesen Blog weiter empfehlen würdet, damit möglichst viele Interessierte daran Teilhaben können. 🙂

Natürlich freue ich mich ebenfalls über euer konstruktives Feedback. Gerne könnt Ihr mit mir über die Kommentar-Funktion, meiner derAbnehmer-Facebook-Fanpage oder über das Konaktformular, mit mir in Kontakt treten.

Liebe Grüße,
derAbnehmer

 

Mein aktuelle Diät / Ernährungsumstellung: Slow Carb

Seit einiger Zeit ernähre ich mich mit Slow Carb, womit ich auch bereits erste Erfolge feiern konnte. Vielleicht könnte Dich das Ernährungskonzept ebenfalls Interessieren.
Ich persönlich bin sehr Begeistert von Slow Carb , da man damit ein super Werkzeug in die Hand bekommt, womit man langfristig abnimmt und sich dabei auch richtig gut fühlt.‘

Mehr dazu erfährst Du hier : Der 4-Stunden-Körper – meine Slow Carb Erfahrungen

 

3 Kommentare

  1. wow. ich wusste gar nicht das man so viel zu WW sagen kann. hab mir den Beitrag echt 2 mal durchgelesen. danke dafür, tipps kann man immer gerne in Anspruch nehmen 🙂 Abnehmen im Schlaf funktionniert wirklich, jedoch muss man sich echt gut dafür ernähren 🙂
    Liebe grüße

  2. Mir hat Dein Artikel gut gefallen! Ich musste so manches Mal grinsen: auch ich bastele WW und SiS zusammen…Mein Problem bei WW: Obst hat keine Punkte – und ich habe immer gern Obst mal so zwischendurch reingeschoben ( auch gerne VIEL Obst, so ein Kilo am Stück. Ist ja super, hat ka keine Punkte…..ABER Kohlenhydrate – die mein Körper schon rechnet….Irgendwie blöd ) . Und das ist recht kontraproduktiv…..Mal sehen, ob SiS nun die Wende bringt…20Kg müssen noch runter, oder 25. Der nächste Schritt wäre dann ketogene Ernährung. Slow Carb – mit Vollkorn und so kommt für mich nicht in Frage – darf kein Getreide wg. Gluten.

  3. Hallo Domenico,

    ich befasse mich auch gerade mit SIS und bin auf der Recherche im WEB über diesen Artikel gestolpert.
    Ich finde Ihn sehr gut. Erklärt er nicht nur das theoretische Wissen sondern auch noch die menschliche Seite bei dieser Umstellung.

    Wie ist der aktuelle Stand ? Immernoch SIS ? Was gefällt dir besonders daran ?

    Freue mich auf Antwort

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